SIP oder ISDN ?

Für jeden, der vor der Entscheidung steht, sich für ein neues Kommunikationssystem zu interessieren, entsteht zwangsläufig die Gretchenfrage:

 

"ISDN, SIP oder gar IP-System ???"

 

Wir können Sie beruhigen,.... alles ist richtig. Jedes der Protokolle bzw. jede der Techniken hat im Kommunikationsbereich seine Berechtigung. Für welches System Sie sich nun entscheiden, hängt einzig- und allein von Ihrer gegebenen Infrastruktur ab und bedarf im Vorfeld einer guten Planung.

 

Was nützt ihnen eine hochmoderne IP-Telefonanlage, wenn ihr vorhandenes Netzwerk, bzw. Ihre Router, Switche und die vorhandene Verkabelung für diese Art der Kommunikation überhaupt nicht ausgelegt sind ??

 

Wir haben aber auch dafür eine Lösung. Bei Panasonic gibt es zum Glück das Prinzip der sanften Migration. Das bedeutet, dass wir unsere Anlagen auch im Mischbetrieb betreiben können, ohne dass Sie auf irgendetwas verzichten müssen.

 

So haben wir schon viele Anlagen platziert, welche in dieser Art des Mischbetriebes laufen. Sprechen Sie uns ruhig an, wir nennen Ihnen gerne Referenzkunden in Ihrer Nähe.

Was ist überhaupt SIP ?

Das SIP oder „Session Initiation Protocol“ ist ein Netzprotokoll, dessen Verwendung für den Auf- und Abbau von Multimedia-Kommunikationssitzungen, etwa Voice- und Video-Anrufe über IP sehr verbreitet ist. Weitere mögliche Anwendungsbeispiele sind Videokonferenzen, Multimedia-Streaming, Instant Messaging, Anwesenheitsanzeige und Online-Spiele. Beim SIP handelt es sich um ein Anforderung/Antwort-Protokoll, das starke Ähnlichkeit mit zwei weiteren Internetprotokollen aufweist: HTTP und SMTP. Auf diesen beiden Protokollen basiert das World Wide Web bzw. der E-Mail-Austausch.

Funktionsweise von SIP

SIP erfüllt vier Grundfunktionen:
1. Übersetzt den Benutzernamen in die aktuelle Netzwerkadresse.
2. Bietet einen Mechanismus für die Anrufverteilung: Hinzufügen, Vermitteln und Ausschließen von Teilnehmern.
3. Leistet die sogenannte „Feature Negotiation“, bei der alle Teilnehmer sich auf die zu unterstützenden Funktionen einigen.
4. Ermöglicht Änderungen hinsichtlich der unterstützten Funktionen während eines Gesprächs.

Das Protokoll kann zum Aufbau, Modifizieren und Beenden von Sitzungen mit zwei Teilnehmern (Unicast) oder Sitzungen mit mehr als zwei Teilnehmern (Multicast) verwendet werden, die einen oder mehr als einen Datenstrom umfassen. Dank der einfach gehaltenen Spezifikation ist SIP skalierbar, erweiterbar und fügt sich hervorragend in verschiedene Architekturen und Umgebungen ein. Obwohl SIP als Mechanismus für den Aufbau von Sitzungen entwickelt wurde, sind die inhaltlichen Details einer Sitzung für SIP nicht relevant; SIP dient lediglich der Initialisierung, Beendigung und Modifizierung von Sitzungen.

Es existieren neben SIP verschiedene andere VoIP-Netzprotokolle, deren Wurzeln jedoch eher in der Telekommunikationsbranche liegen und nicht wie bei SIP in der IP-Community, wie die Befürworter von SIP gerne erwähnen. SIP wurde in erster Linie vom IETF standardisiert und geregelt, während das VoIP-Protokoll H.323 bisher eher in der ITU angesiedelt war. Beide Organisationen haben jedoch mittlerweile beide Protokolle gutgeheißen.

Der SIP-Standard wird durch RFC3261 und andere RFCs der IETF Network Working Group abgedeckt.