Wie oft brauche ich eine neue Telefonanlage?

Nun, das ist eine interessante Frage,...um als Vertriebsmann zu sprechen,..alle 3 Monate.

Als Techniker gesprochen: ca. alle 10-15 Jahre.

Bei Panasonic gibt es das System der sanften Migration,..sprich, alle Anlagen, die z.B. im Jare 2003 von unseren Kunden bei uns gekauft wurden, können einfach durch den Tausch der CPU auf ein aktuelles TDE-IP System upgradet werden.

Selbst Kunden, welche im Jahr 1995 bei uns ein Telefonsystem gekauft haben, können ihre alten Systemtelefone an einem neuen System weiter betreiben.

Kann ich auf IP umrüsten?

Vorbereitung auf VoIP

Die Einführung eines Voice-over-IP-Systems kann für Netzwerke eine neue und ungewohnte Art der Belastung bedeuten.

Stellen Sie bei der Planung der Aufrüstung auf VoIP anhand dieser Checkliste zunächst fest, ob Ihr Netzwerk die Voraussetzungen für VoIP erfüllt.

Kabel: Sind sie zentral bei den Switches zusammengeführt?

Stromversorgung: Können die vorhandenen Switches PoE (Power over Ethernet) liefern oder werden Netzteile benötigt? Wenn ja, bieten die Racks genügend Platz?

DNS: Sind in diesem Netzwerksegment zugängliche DNS-Server vorhanden?

VLAN: Können alle vorhandenen Switches ein VLAN bereitstellen?

IP Adressierung: Verfügt das LAN-Segment über einen DHCP-Server?

Adressbereich: Reicht der Adressbereich des DHCP-Servers für die benötigte Anzahl von IP-Telefonen aus?

Topographie: Verfügen Sie über eine aktuelle Netzwerkübersicht, der die Adressen und Standorte zu entnehmen sind?

Dokumentation: Verfügen Sie über eine aktuelle Netzwerkübersicht, der die Adressen und Standorte zu entnehmen sind?

Ausfallsicherheit: Werden bei Stromausfall alle Geräte über eine unterbrechungsfreie Stromversorgung oder einen Generator mit Strom versorgt?

Switching: Unterstützen alle Switches und Router IP-Precedence und/oder ToS?

Netzwerkleistung: Ist der Nenn-Paketverlust im Ethernet-Segment angemessen gering? Angestrebt werden muss ein Wert, der unter 1% liegt.

Anhand dieser Informationen können Sie besser beurteilen, ob Ihr Netzwerk die Voraussetzungen für die Einführung von VoIP erfüllt.

Darüber hinaus können Sie anhand dieser Daten die Kosten einer ggf. notwendigen Aufrüstung kalkulieren und uns mit den wichtigsten Informationen versorgen, die im Vorfeld einer Standortaufnahme benötigt werden.

Die Vorteile von VoIP lassen sich nur dann optimal ausschöpfen, wenn der Installation eine sorgfältige Planung vorausgeht. Machen Sie zunächst Ihre Hausaufgaben, Sie werden es später nicht bereuen!

Was bedeutet eigentlich DECT ?

DECT steht für Digital Enhanced Cordless Telephony.

Diese Technologie für digitale kabellose Telefonie hat ihren Ursprung in Europa, wurde jedoch weltweit immer weiter an die Anforderungen von Schnurlostelefonen, kabellos arbeitenden Büros und auch kabellosen Telefonverbindungen zu Privatwohnungen angepasst. DECT ist keine umfassende Systemarchitektur, sondern eine reine Zugangstechnologie; sie ist für die Verwendung in Verbindung mit verschiedenen anderen Netzen, etwa dem herkömmlichen öffentlichen Fernsprechnetz (PSTN), dem ISDN (neues digitales Telekommunikationsnetz), GSM (Mobilfunknetz) u. a. ausgelegt.

Gegen Ende des Jahres 1987 existierten in der Schnurlostelefonie zwei miteinander konkurrierende Technologien, die britische CT2 und die schwedische CT3. Das ETSI (European Telecommunications Standards Institute) entschied schließlich, dass ein neuer Standard benötigt würde, in dem die größten Vorteile beider Technologien (CT2 und CT3) und zusätzliche Verbesserungen vereint werden sollten. So wurde im Januar 1988 DECT geboren.

Panasonic DECT-Produkte lassen sich in zwei Hauptkategorien einstufen. DECT-Produkte für den privaten Gebrauch bestehen in der Regel aus einer Basisstation, die an die vorhandene Telefonsteckdose angeschlossen wird, und einem oder mehreren Mobilteilen. Professionelle DECT-Produkte dagegen sind für die Verwendung mit Panasonic Telekommunikationssystemen ausgelegt und kommen meist nur in Unternehmen zum Einsatz. Diese Produkte ermöglichen den Benutzern von Mobilteilen den Zugriff auf die ausgefeilten Funktionen von Telekommunikationssystemen, etwa Voicemail und Anwesenheitsanzeige.

Es gibt ein Kompatibilitätsprofil für DECT, das so genannte DECT GAP, mit dessen Hilfe zwei Produkte verschiedener Hersteller so weit zusammenarbeiten können, dass alle wichtigen Funktionen verfügbar sind. Beide Produkte müssen dabei sowohl dem DECT-Standard als auch dem GAP-Profil innerhalb des DECT-Standards entsprechen, um zusammen funktionieren zu können. Das Akronym GAP steht für Generic Access Profile.

DECT Technical information:  
Audio Codec: G.726
Standard-Datenrate:  32 kbits/sec
Frequenz: 1880 - 1900 MHz (Europa) 1900 - 1920 MHz (China) 1910 - 1920 MHz (Lateinamerika) 1910 - 1920 MHz (US)
Netzbetreiber: 10 (Kanalabstand 1728 kHz ) in Europa 5 (Kanalabstand 1728 kHz spacing) in den USA
Zeitschlitze: 2 x 12 (Up und downlink)
Kanalzuweisung: Dynamisch
Durchschnittliche Sendeleistung:  10mW (250mW peak) in Europa 4mW (100mW peak) in USA
 

DECT-Verfahren auf der physikalischen Schicht:

- FDMA (Frequency division multiple access) - TDMA (Time division multiple access) - TDD (Time division duplex)
letztes Update: Juli 2011